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eisbär isst (1)

Orso gelato è andato al Gasthaus di Thomas, der anderen einen Gruber gräbt Best of Sushi Potpourri California Roll, inside out mit spicy Kraut Dragonfly, live dabei Hey jo Chili Mayo Sushi Variation Gold                 Fotos:  © dergenussbaer.com Bruder Jakobs Muscheln Tuscheln am Tisch Exaltieren sich am Gaumen Daumen hoch für den Meisterkoch Wie viele Hauben will er noch? Ceviche vom Branzino Formidabel sommerlich  Ceviche vom Branzino Un bicchiere di vino Das Ambiente wunderbar Kaviar meets Tatare Tatare trifft rote Rübe Beef Tatare, Ronen, Rettich, Wasabi Für trübe Gedanken keine Zeit Bereit für eine Suppe Wieso nicht Miso? Mit dabei die Krebse Die einst tanzten Im Wasser des Flusses Fern jeden Verdrusses Misosuppe, Flusskrebse, Algen, Tofu, Kurkumacreme T...

milos

Während ich mit der Vespa durch die hügelige Landschaft auf der Kykladen-Insel gleite, liegen weit mehr Aromen in der Luft, als meine Nase überhaupt aufnehmen kann. Rundherum unendlich viele verschiedene Gräser, Unmengen an Kräutern, Tomatengärten, Olivenbäume und das Stroh, das in frisch gepressten, würfeligen Ballen goldbraun glänzend auf den Feldern liegt. Eine Kräutersauna könnte kein besseres Odeur verbreiten. Mit dem Gedanken, dass so Freiheit und Sehnsucht riechen müssen, reduziere ich die Geschwindigkeit und atme tief ein. Sarakiniko wirkt wie die idealisierte Vorstellung einer Mondlandschaft. Eine kleine Bucht, umschlossen von kalkweißen, terrassenförmigen Felsformationen, die zum Teil wie vorgelagerte teure Logen in einem Fußballstadion daliegen und einem die Szenerie der frühen Abendstunden aus sicherer Distanz beobachten lassen. Ein kirschrotes Kayak liegt am Ufer, ein hyperaktiver Schäferhund prescht durch die Fluten, um möglichst schnell den Tennisball zu fass...

losglück

Hoffnungslos. Die Hoffnung längst schon los. Dunkle Gedanken, die sich ranken. Wo bleibt die Befreiung bloß? Ziellos. Die Ziele nur noch nebulos. Zarte Tränen, die sich sehnen. Wo bleibt dieses Leben bloß? Endlos. Das Ende naht doch zweifellos. Waffen, um sich abzuschaffen Wo bleibt die Erlösung bloß?

adamsapfel

Die Fingerspitzen schweben schwerelos durch die sternenklare Nacht, in der ich mit aller Macht versuche die Tränen zu unterdrücken. Die geistige Umnachtung zur erdrücken. Sind die Brücken zu dieser Welt schon eingerissen? Verbissen sein ist längst passé. Eines Blitzes gleich entzweit ein tiefer Riss die Szenerie. Die gleichkommt einer Havarie. Adam soll geschaffen werden auf dieser leidenden Wand. Die Hände wie tonnenschwere Felsformationen, ungebändigte Emotionen transformieren die kopulierenden Körper in den Engelsgarten, wo keiner wird warten auf die Avantgarden. Eden rock the boat. The Mike. The Spike. Lee Harvey Oswald. Oscar Harvest. Barclay James. Erntezeit für die Hände der Händler, deren Seismographen zerrinnen in den Paragraphen stenografierender Oktaven. Wie ich die Oktanzahlen spiele, was wäre wenn die Last abfiele? Die, die auf den geschwächten Schultern lauert, bis ein jeder bedauert, nicht längst die Stairway hinauf z...

kampl auf der flucht

Jetzt ist schon wieder etwas passiert. Nach seiner Nicht-Distanzierung vom Nationalsozialismus in einem Interview mit der Kleinen Zeitung hat die FPÖ also den Gurker B ürgermeister Siegfried Kampl aus der Partei geworfen. Jahrzehntelang hat dessen Gedankengut niemanden bei den Freiheitlichen wirklich gest ört, auf die Aussagen 2005 im Bundesrat wurde nach öffentlichem Druck halbherzig reagiert. Für sein Uni-Projekt "Sud" hat Eisbaer Helmut den Haider-Schulterer Kampl nach dem erfolgreichen Gemeinderatswahlkampf 2009 in Gurk besucht und auch so einiges Fragw ürdiges zu h ören bekommen. Die Staatsanwaltschaft h ätte das, im Gegensatz zu heute, damals wohl kaum interessiert - vielleicht tut sich also doch etwas in diesem Land. Nachfolgend (und bis dato unver öffentlicht) Portr ät und Interview aus dem Sommer 2009. . . Kampl im Jahr 2009. Foto: Fercher Kampl auf der Flucht ‚Frisch gekamplt’ steht auf den kleinen, orangefarbenen Kämmen, die Siegfried Kampl im...

auf der anderen seite

Auf der anderen Seite suchst du in der Weite die Ferne, an die du so gerne gedacht und wo du Stunden hast verbracht. Im Geiste wandern wir federnden Schrittes durch dieses Land der Träume. Seite an Seite, auf der anderen Seite. Wie bescheidene Wanderer zwischen den wohlig-warmen Welten, die selten als Ziel eines Lebensweges gelten und doch der Beginn einer wunderbaren Reise sind.  Die wuchtigen, selbstbewusst verwinkelt wachsenden Bäume spenden Schatten, der zarte Wind erquickt ihr Gemüt. Der saftig grüne Moosboden ist sanft wie deine Stimme und weich wie dein Herz. „Den Schmerz werde ich nicht vermissen“, flüsterst du mir zu, während die Singvögel das Frühlingserwachen zelebrieren – fast als würde ein Taktstock Walzerklänge dirigieren. „Viel Vergnügen“, scheinst du ihnen zu rufen. Beschwingt und frei gleiten sie durch die Luft. Die dunkle Gruft ist doch nur eine irdische Bastion, eine Zwischenstation, ein Fehltritt im Walzerschritt. „The grass is always greener on the other sid...