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(Dic)hands on power

Das die Machtnetzwerke zwischen Politik, Medien und Wirtschaft in Österreich oft abscheuliche Ausmaße annehmen, ist ein offenes Geheimnis und traurige Realität in der Alpenrepublik. Was sich unlängst jedoch Österreichs Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und der neue, geschäftsführende Parteiobmann (dessen Funktion in dieser Konstellation in den Parteistatuten gar nicht vorgesehen ist) der SPÖ, Werner Faymann erlaubt haben, kann nur noch als skandalös bezeichnet werden. Die beiden wenig honorigen Herren schreiben einen Brief an den ‚Schmierfink’ der Nation und Herausgeber der Kronen Zeitung, Hans Dichand. In diesem Schreiben verkünden sie dem großen, alten und wohl auch schon ziemlich senilen Mann der österreichischen Medienlandschaft, eine völlig Abweichung ihrer bisherigen Europapolitik. Ohne das vorher mit der eigenen Partei oder dem Regierungspartner akkordiert zu haben, soll es bezüglich EU Fragen in Zukunft Volksbefragungen geben. Die SPÖ, oder zumindest ihre beiden Protagonisten, is...

Das Wunder von Wien…

...ist also ausgeblieben für Österreichs Fußball Nationalteam bei der Europameisterschaft im eigenen Land. Der Wille war stark, die Motivation enorm, jedoch die Mittel letztendlich nicht ausreichend. Jetzt schicken sich andere Teams an, dieses Wunder zu realisieren. Echte ‚Kern’-Europäer bekommen Schweißperlen, wenn Sie an ein mögliches Finale Türkei vs. Russland denken. Zwei Mannschaften, die in ihren letzten Spielen aus ganz unterschiedlichen Gründen für Begeisterungsstürme gesorgt haben. Die Männer vom Bosporus durch ihren unbändigen Kampfgeist und Siegeswillen, der ihnen schon drei Last-Minute Siege beschert hat. Die Russen rund um Startrainer Guus Hiddink, die mit schnellen Kombinationen, technischer Präzision und sensationeller Laufarbeit einen neuen Maßstab für modernen Fußball gelegt haben – und im Viertelfinale den bis dahin favorisierten Holländern wenig Chancen gelassen haben. Mit Portugal hat sich ein weiterer Topfavorit bereits verabschiedet. Herrlich natürlich wieder die ...

Komm, bring das Fieber heim…

Zurzeit sind sie wieder omnipräsent. Die ‚wir sind Europameister’, ‚wir sind Cordoba’ und ‚wir sind Public Viewing’ Schlagzeilen. Österreich ist im Euro Fieber, oder vielleicht doch nicht? Seit genau einer Woche läuft die Fußball Europameisterschaft, ganz offiziell und markengerecht UEFA Euro 2008 genannt. Kärnten, insbesondere Klagenfurt hat sich auf einen riesigen Ansturm deutscher, polnischer und kroatischer Fans vorbereitet. Die sind bis dato auch tatsächlich eingetroffen, vielleicht nicht ganz so viele wie prognostiziert, aber doch. Zwischen den Spieltagen in der Wörthersee Metropole jedoch eher gähnende Leere auf den Bierbänken in der sogenannten Fanmeile. Nach 2, 3 Tagen dann der öffentliche Aufschrei – Kärntner und Klagenfurter scheinen die Großveranstaltung in der Heimat zu boykottieren. Irgendwie hatte sich vor dem Event in der Bevölkerung eine negative Stimmung manifestiert. Angst vor kroatischen, polnischen und deutschen Hooligans, gewaltbereiten Fans und einer totalen Zers...

Postscript...

Kurzer Nachsatz zu den im letzten Eintrag angesprochenen ‚Primaten’ rund um den Wörthersee. Die dürften am vergangenen Wochenende schon auf Ersatzteiljagd in Klagenfurt gewesen sein und haben sich den Seitenspiegel des Eisbären Gefährts geschnappt. Was damit geschehen wird, bleibt unklar, wiewohl die betroffene Automarke für die Gasoline turbo injection Apostel traditionell den Feind darstellt. Abgesehen davon sollte an dieser Stelle auch festgehalten werden, dass die Motorsportwoche nicht nur viel Lärm bringt, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der touristischen Zwischensaison geworden ist.

Der See ruft...

Völker, hört die Signale! Auf ins letzte Gefecht! Die internationale GTI Szene erkämpft sich das Baderecht… Nächste Woche ist es wieder an der Zeit, das beschauliche Reifnitz am Südufer des Wörthersees, oft als die schönste Badewanne Österreichs bezeichnet, verwandelt sich für einige Tage in das Mekka der getunten, aufgemotzten und gepimpten Boliden. Die Bewohner ergreifen scharenweise die Flucht, in der Hoffnung ihr Hab und Gut nach der Invasion der ‚Primaten’ zumindest teilweise in ordnungsgemäßem Zustand wieder vorzufinden. Das mittlerweile schon traditionelle GTI Treffen – nichts für schwache Nerven, Puristen oder Ästheten. Jedoch ein alljährlicher Höhepunkt für Autoliebhaber, dem Alkohol nicht abgeneigte Partytiger und die etwas anderen Adabeis. Heiße Rhythmen, scharfe Kurven und dröhnende Motoren lassen echte Männerherzen höher schlagen. Der Zufall führte Regie, deshalb darf sich das Motorsportevent in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2006 mit dem ‚Weißen Sport’ messen. Der gast...

Va pensiero…

Der letzte kritische Blogeintrag des Eisbären hatte eine Reihe von politischen Diffamierungen zur Folge. 51 Tage sind seitdem vergangen – und an jedem dieser Tage war der Eisbär zu Gast in einem der Untersuchungsausschüsse der Republik. Als Angeklagter, Verdächtiger, Ankläger, Kronzeuge, Experte eines fachlichen Gutachtens oder auch Nebengutachtens, politischer Hardliner, Fädenzieher im Hintergrund, Spin Doctor oder Schriftführer. Durchlöchert mit den bohrenden Fragen der hochbezahlten Abgeordneten, sei es Nationalrat, Landesrat oder Gemeinderat. Der Untersuchungsausschuss – ein ähnlich österreichisches Phänomen wie der Proporz. Allein über die Mitglieder und den Vorsitz dieser Ausschüsse wird wochenlang diskutiert, die Kontrollfunktion und die resultierenden Ergebnisse bleiben meist suboptimal. Ein weiterer Grund für die ausgedehnte schreiberische Abstinenz - das großartige und extraordinäre dreijährige Wiegenfest des Braunbären Zuchtverbandes Österreichs. Der Eisbär hat sich unter di...

Tango Korrupti

Proporz, Postenschacher, Parteibuchwirtschaft, Umfärbung – Begriffe, die im Alltagsleben der Österreicher omnipräsent sind und auf der Tagesordnung stehen. Ohne Zweifel ein österreichisches Phänomen. Im restlichen deutschsprachigen Raum ist dieses Vokabular de facto eher unüblich. Warum gerade hierzulande der Nepotismus so weit verbreitet ist – die Antwort liegt vielleicht in der Historie. Jahrzehntelang wurde die Republik von zwei nahezu gleich starken Parteien bestimmt, dazu kamen Gewerkschaften und die Kammern. Die öffentlichen Positionen wurden möglicherweise aus Gründen der Fairness einfach aufgeteilt – einmal rot, einmal schwarz. Sozialistischer Chef, christlichsozialer Vize – oder vice versa... Macht sollte natürlich von einem Kontrollorgan unter die Lupe genommen werden, Macht korrumpiert jedoch noch viel mehr. In diesen Tagen wird das wieder besonders deutlich, beziehungsweise kommt derzeit so einiges ans Tageslicht was in den letzten Jahren oft kolportiert aber selten ausges...

Hello Africa, tell me how you're doin'…

Die Republik Tschad - ein Staat in Zentralafrika, über 15 mal so groß wie das österreichische Staatsgebiet, die Einwohnerzahl der beiden Staaten ist beinahe ident. Aber nicht nur die Fläche divergiert gravierend. Da - der mitteleuropäische Wohlfahrtsstaat mit einem Bruttoinlandsprodukt von fast 30.000 USD per capita, dort - (für viele primitive Geister im wahrsten Sinne des Wortes) die ehemalige französische Kolonie, auf deren Bürger ein BIP von 250 USD pro Kopf und Jahr entfällt. Bis vor wenigen Monaten war das Land mit seiner Hauptstadt N’Djamena eher nur afrikophilen (Achtung, Wortneuschöpfung!) Zeitgenossen ein Begriff. Seit aber bekannt wurde, das österreichische Bundesheer Soldaten im Tschad eine Friedensmission unterstützen sollten, hat sich die Situation geändert. Hunderttausende Flüchtlinge aus der benachbarten sudanesischen Krisenregion Dafur sind in den letzten Jahren in den Osten des Tschad gekommen. Internationale Hilfsorganisationen versuchen in Flüchtlingslagern die chao...

A winter’s tale...

Der Obmann einer politischen Partei, welche de facto jeden siebten Österreicher im Parlament repräsentiert, vergleicht die Unterzeichnung des EU Reformvertrages von Lissabon mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938. Die Spitzenkandidatin derselben Bewegung für die Grazer Gemeinderatswahlen äußert sich abfällig über den Glaubensstifter der zweitgrößten Weltreligion. Der ist zwar schon vor beinahe 1.400 Jahren in die ewigen Jagdgründe eingegangen, mit ihren despektierlichen Aussagen diffamiert die – traurig, aber wahr – Akademikerin jedoch mehr als eine Milliarde Gläubige. Der Kärntner Landeshauptmann widersetzt sich der Gesetzgebung und lässt 18 Tschetschenen, die als Asylwerber in Villach leben, außer Landes bringen. Diese sollen gewalttätig und in Schlägereien verwickelt gewesen sein, ein strafrechtlicher Beweis für die kolportierten Vorwürfe liegt bis dato freilich nicht vor. ‚Wer in Kärnten zu Gast ist, der soll sich auch wie ein Gast benehmen’, lautet der Te...

La Grande Dame…

Alte Damen gibt es zahllose, große alte Damen detto, aber eine überstrahlt sie alle. Obwohl es de facto auch zwei von ihrer Sorte gibt. Queen Elizabeth II – ihreszeichen Oberhaupt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und des Commonwealth of Nations. Die nie als Enfant terrible auftretende Monarchin leitet bereits seit 55 Jahren die Geschicke des englischen Königshauses. Die eigentliche Grande Dame nennt sich ebenfalls Queen Elizabeth 2, versieht ihren Dienst seit nunmehr 40 Jahren und hat in den vergangenen Dekaden ungleich mehr Menschen Freude bereitet. Gemeinhin als QE2 bekannt, ist sie eines der legendärsten Kreuzfahrtschiffe der Gegenwart und wohl auch der Historie. Benannt übrigens nicht nach der amtierenden Königin, sondern nach Queen Elizabeth I. Ein gleichnamiges Schiff war bis Ende der 1960er Jahre auf den Weltmeeren unterwegs und außerordentlich beliebt. Nach Ablauf ihrer schiffstechnischen Lebenserwartung musste natürlich bereits eine Nachfolgerin ante portas stehen. D...

Pensionsreife Geburtenstatistik...

Die ständig sinkende Zahl der Geburten ist kein österreichisches Phänomen. Deshalb kann die Angst vor einer alternden und von Ausländern bestimmten Gesellschaft nur europaweit abgebaut werden. In Mitteleuropa befinden sich die Geburtenraten seit Jahren im Sinkflug. Ein Paradoxon, angesichts der weltweiten Bevölkerungsexplosion. Maßnahmen, die zu einer Trendumkehr und intensiverem Kinderwunsch führen sollen, blieben bis dato wirkungslos. Egal ob Kindergeld in Österreich oder Elterngeld in Deutschland. Allein die Tatsache, dass wir immer älter werden, verhindert de facto einen Einwohnerrückgang. Österreichs Wirtschaft wird in Zukunft nur durch zunehmende Immigration weiter funktionieren können. Statt 100.000 könnten im Jahr 2030 bis zu 115.000 Menschen pro Jahr in unser Land kommen. Die Vertreter des rechten politischen Spektrums werden ob dieser Aussichten gewohnt laut aufschreien, aber wieder einmal Antworten schuldig bleiben. Dramatisch ist die abzusehende Entwicklung nicht. Menschen,...

I blessed the rains down in Africa…

Offizielle Repräsentanten Afrikas und der Europäischen Union trafen sich am vergangenen Wochenende in Lissabon. Viel ist bei diesem Gipfeltreffen nicht herausgekommen – zumindest ein gemeinsamer Aktionsplan für eine EU-Afrika Strategie ist es geworden. Ein von der EU propagiertes neues Handelsabkommen wurde von der Afrikanischen Union abgelehnt. Die afrikanischen Staaten wollen sich verständlicherweise ihre Wirtschaftspolitik nicht von den Kollegen aus dem Norden diktieren lassen. Gleichberechtigte Partnerschaft ist angesagt, Almosen aus Europa oder wirtschaftliche Kontrolle über die Ressourcen des zweitgrößten Kontinents können nicht für langfristige Entwicklung sorgen. Wie erwartet hat jedoch das Thema Zimbabwe für heftige Diskussionen gesorgt. Der Mann im Mittelpunkt der Kritik war zum wiederholten Male Robert Gabriel Mugabe, seines Zeichen Staatspräsident von Zimbabwe. Seit 27 Jahren führt der mittlerweile 83 Jahre alte Mann das Land mit teils fragwürdigen Methoden. Mugabe war eins...

Ich gehe mit meiner Laterne…

…und meine Laterne mit mir. Mit stolz geschwellter Brust spaziert der kleine Walter S. (voller Name der Eisbären Redaktion bekannt) mit seiner neuen roten Laterne durch die Gassen Klagenfurts. Seit Monaten hat er darum gebettelt und gekämpft – und rechtzeitig zu Beginn der Adventzeit hatten seine Schulkollegen aus der Tiroler Parallelklasse ein Einsehen. Im Rahmen eines vorweihnachtlichen Besuchs haben sich die Nachfahren des Herrn Andreas Hofer als gut erzogene Gäste gezeigt. Sie haben ein großzügiges Geschenk im sonnigen Süden gelassen. Jetzt gehört die wunderschöne rote Laterne ganz allein dem kleinen Walter. Bis zum Beginn der Winterferien in zwei Wochen wird er die wohl auch nicht mehr hergeben. Auch seine Klassenkameraden Mario, Roland, Jörg und Franzi freuen sich sehr über die unerwartete Errungenschaft. Wahrlich ein würdiger Klassensprecher, der kleine Walter… Willkommen in der Realität, Mr. Schachner! Life is a rollercoaster… Vor einigen Monaten von vielen noch als bester Trai...

Freedom...

Platz 16 in der Weltrangliste – Für Österreichs Fußballer seit Jahren ein Wunschtraum und mittlerweile absolut unrealistisch geworden. In unzähligen anderen globalen Vergleichen sind Spitzenplätze für die Alpenrepublik aber keine Ausnahme. Die mehr oder weniger ehrwürdige Organisation ‚Reporter ohne Grenzen’ hat wie jedes Jahre ihre Weltrangliste der Pressefreiheit veröffentlicht. In dieser Liste findet sich Österreich auf dem respektablen 16. Platz wieder, hinter Spitzenreiter Island, Norwegen, aber auch der Schweiz und Tschechien. Deutschland, Großbritannien und die USA müssen sich ganz im Gegensatz zum Fußball geschlagen geben. Weit hinten befinden sich wenig überraschend Russland, Weißrussland und China – die absoluten Schlusslichter in der 169 Länder umfassenden Liste bilden Nordkorea und Eritrea. In den letztgenannten Staaten ist so etwas wie eine Pressefreiheit de facto überhaupt nicht vorhanden. Medien fungieren meist als verlängerter Arm der Machthaber – die richtige Message s...

Here comes the summer sun…

…it burns my skin. Eisbär Helmut meldet sich braungebrannt und topmotiviert aus der verlängerten spätsommerlichen Schaffenspause zurück. Apropos braun – eine nur noch hierzulande (sprich Kaka… pardon Karantanien) existente politische Gruppierung hat sich in den vergangenen Wochen wieder mit so einigen diskussionswürdigen Beiträgen gemeldet und ist damit im sonnigen Süden erwartungsgemäß auf fruchtbaren Boden gestoßen. Ganz egal ob Bauverbot für Moscheen, Hundehütten, Minaretten, Vogelhäuser und Hochsitze. Oder der Verbot von Toupets, Kopftüchern, Zylinderhüten und Schildkappen. Diese Wortmeldungen bedürfen eigentlich keines weiteren Kommentars – jedoch ‚It ain’t over, till it’s over’. Es wird viel passieren - heißt es im Titelsong einer deutschen Daily Soap, Telenovela oder was auch immer das sein mag. Im Lauf der letzten Wochen ist einiges passiert – ein ehemaliger österreichischer Vizekanzler macht sich in der internationalen Presse lächerlich, Lee Hazlewood und Franz Antel gehen in ...

Hyänenjournalismus vs. Rechtsradikale Burschenschafter

Sommergespräche 2007, Opus 2 – mit einem Duell welches sich sehen lassen kann. In der linken Ecke: Wolfgang Fellner – jener Mann der die schlechteste Tageszeitung Österreichs auf den Markt bringt und mit diesem Produkt das ohnehin schon sehr weit unten angesiedelte Niveau der Kronen Zeitung mit der Leichtigkeit einer Gazelle noch zu unterbieten. Dessen Blatt darf man hierzulande übrigens mittlerweile dank gerichtlicher Entscheidung despektierlich Hyänenjournalismus unterstellen. Der Herausgeber und Chefredakteur erweckte den Eindruck eines alkoholkranken Ex-Fußballers, dem einige Mal zu oft das Spielgerät mit voller Wucht direkt auf dem Kopf getroffen hat. Und in der rechten Ecke: Heinz-Christian Strache – Zahntechniker aus Wien und juveniler Jörg Haider Epigone, der ständig damit beschäftigt wirkt sich für seine rechtsradikale Vergangenheit und wohl auch Gegenwart zu rechtfertigen. Selbsternannter Heimatbewahrer und affektierter Vertreter des Dritten Lagers. In diesem Sinne – Let’s ge...

Die neuen Leiden des jungen W.

Der österreichische Zensur…pardon Rundfunk ist aus seiner Jahresmitten-Lethargie erwacht (wie auch Eisbär Helmut…) und lädt zurzeit zu den traditionellen Sommergesprächen. Die Frontmänner (bei einigen Parteien würde ‚Führer’ die Position wohl adäquater beschreiben) der im österreichischen Parlament vertretenen politischen Parteien, werden an ihren Urlaubsorten bzw. an von den Bewegungen taktisch gewählten Plätzen quasi zur Lage der Nation und der eigenen Partei befragt. Id est – 50 Minuten, ein Parteichef, Informationsdirektor Elmar Oberhauser (bekannt als gnadenloser und hypertropher Netzwerker quer durch alle politischen Lager…) und jeweils der Chefredakteur einer österreichischen Tageszeitung. Die Poleposition wurde dem Vertreter der schwächsten, um nicht zu sagen kläglichsten, Parlamentspartei zugesprochen. Jener Mann, welcher sich immer wieder als politisches Raubein demaskiert (von vielen auch als genuiner Anus bezeichnet) und dessen verbale Inkontinenz oft weit unterhalb jeder i...